1.Ratschlag

  Hinweise zur Fütterung mit rohem Fleisch!

Hunde dürfen nicht mit rohem Schweinefleisch gefüttert werden.
Schon ungekochte Knochen vom Schwein können gefährlich sein, denn das Fleisch kann so genannte Aujeszky - Virus enthalten. Das Virus ist für den Menschen nicht gefährlich, daher wird das Fleisch im Schlachthof nicht auf diesen Virus untersucht.

Ganz anders verläuft die Infektion aber bei Hunden. Die Infektion mit diesem Virus verläuft beim Hund innerhalb von drei Tagen immer tödlich. Infizierte Tiere zeigen tollwutähnliche Symptome - allerdings ohne aggressiv zu sein. Daher wird diese Infektion auch Pseudowut genannt.

Der Hundebesitzer sollte deshalb grundsätzlich auf die Verfütterung von rohem Schweinefleisch verzichten. Das gilt auch für gekochte Innereien vom  Schwein oder Fleischprodukten die rohes Fleisch, wie Mett- und Teewurst, enthalten.

2.Ratschlag
 

Welpen frühzeitig an die Fellpflege gewöhnen!
Hundebesitzer sollten sollten bei ihren Welpen das Fell besonders vorsichtig bürsten. Wenn es beim Kämmen des wuschligen Fells ziept, bekommt der Welpe Angst und hält zukünftig beim Kämmen nicht mehr still. Für den Eurasier soll ein kein fein zinkiger Kamm verwendet werden. Zu empfehlen ist ein Kamm mit rotierenden Zinken, diese geben bei Fitzen nach und lösen die Unterwolle schmerzlos. Das gilt auch für die Auswahl der Bürsten.
 Das Fell darf nur mit dem Strich gebürstet werden. Dabei ist gleichzeitig das Fell auf Parasiten zu kontrollieren. Hierbei ist gleichzeitig die Haut auf Schuppen oder Verkrustungen zu überprüfen. Bei Unregelmäßigkeiten der Haut sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Selbstversuche zur Heilung der Hundehaut sind zu unterlassen. Diese bringen meist größeren Schaden, weil der Hund auf menschliche Präparate z.B.. Kamille negativ mit Haarausfall oder größeren Entzündungen reagiert.
Schon im Spiel soll der Besitzer seinen Welpen leicht über die Augen wischen oder die Lefzen anheben und die Zähne besichtigen. So kann in der Folge das Zähneputzen vorgenommen oder das Sekret aus den Augenwinkeln mit einem weichen Lappen entfernt werden. An das Pfotenabwischen und Krallenschneiden führt der Hundebesitzer seinen Welpen durch das spielerische Aufnehmen und Halten einer Pfoten in der Hand her ran. Zum Krallenschneiden sollte man sich Rat bei einem Fachmann (Hundepflege oder Tierarzt) holen. Die Krallen werden Grundsätzlich mit einer speziellen Krallenzange geschnitten, damit diese nicht gespaltet werden.
 

3.Ratschlag

 Ratschläge - der Hundemutti - zu " Der Hundemalaria oder Babesiose"

Heute habe wir ein wichtiges Thema zur Gesundheit für uns Vierbeiner ausgewählt. Die Babesiose ist eine gefährliche Krankheit für uns Hunde, die durch die Parasiten den Babesien hervorgerufen wird. Diese werden durch die Auenwaldzecke auf den Hund übertragen. Im Frühling werden diese aktiv und bedrohen uns Hunde bis Ende Oktober. Die Babesiose ist als Erkrankung nicht mit der Borreliose zu verwechseln. Borrelien sind Bakterien, die durch den Zeckenbiss übertragen werden. Diese Borreliose- Erkrankung zeigt sich meist durch einen breitbeinigen Gang und aufgekrümmten Rücken. Diese Haltungen entstehen durch die Schmerzen, die aus den Gelenkentzündungen resultieren. Die Vorsorge hierzu ist die jährliche Borreliose- Impfung beim Tierarzt. Zu den Babesien lest bitte den Artikel "Hundemalaria" und sorgt für Eure Lieblinge vor.

Eure Hundemutti Nora